Der Antikörper gegen das Human papillomavirus ermöglicht den immunhistochemischen Nachweis von HPV-assoziierten Infektionen in Gewebeproben. HPV ist ein DNA-Virus, das mit verschiedenen benignen und malignen epithelialen Läsionen assoziiert ist, insbesondere im Anogenitaltrakt und im Oropharynx. Die Expression viraler Proteine kann in infizierten Zellen nachgewiesen werden und unterstützt die Diagnostik von HPV-assoziierten Dysplasien und Karzinomen. Häufig erfolgt die Anwendung ergänzend zu Surrogatmarkern wie p16. Typischerweise zeigt sich eine nukleäre und/oder nukleozytoplasmatische Färbung in infizierten Epithelzellen.